Lichterkette zum Gedenken

 

Mit einer Lichterkette an der Gedenkstätte erinnerten die beiden Städte Filderstadt und Leinfelden-Echterdingen an die Opfer des KZ-Außenlagers auf dem Flughafen. Anlass war der Jahrestag der Ankunft der 600 jüdischen Häftlinge am 21. November 1944. Oberbürgermeister Traub betonte in seiner Ansprache, niemand könne die schrecklichen Ereignisse ungeschehen machen. Dennoch sei man es den Opfern schuldig, die Erinnerung wachzuhalten und für die Zukunft zu mahnen. Er warnte vor den aktuellen Tendenzen von überzogenem Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit, verbunden mit einem autoritären Staatsverständnis. Statt dessen warb er für ein tolerantes und friedliches Miteinander in der Gesellschaft.

 

 

Ansprache von Oberbürgermeister Traub.

 

 

Eine Besonderheit waren in diesem Jahr die Beiträge von drei Abiturienten des Eduard-Spranger-Gymnasiums, die ihr Projekt zum „Jahr der Menschenrechte am ESG“ vorstellten und über ihre Gedanken und Erfahrungen berichteten. Durch Umfragen und Foto-Shootings sowie einen Blog im Internet sollte gerade bei jungen Menschen ein Bewusstsein für die Werte von Menschenrechten und Demokratie geschaffen werden.

 

 

Abiturienten des Eduard-Spranger-Gymnasiums schlagen mit
ihrem Beitrag über das „Jahr der Menschenrechte am ESG“
eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

 

 

Landesrabbiner Wurmser erinnerte in einer Ansprache sowie mit einem Psalm an die KZ-Opfer. Als Vertreter der US-Army betonte Colonel Glenn Dickenson die gute Nachbarschaft von Airfield und Gedenkstätte, als Basis hierfür sah er die gemeinsamen Werte zwischen beiden Nationen.

Musikalische wurde die Feier stimmungsvoll durch Revital Herzog umrahmt.

 

 

Landesrabbiner Wurmser bei seiner Ansprache.
Die Musikerin Revital Herzog.

 

 

 

 

 

 

 

 


 

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